Dieses Wochenende stellte sich als äußerst ereignisreich heraus!
Es begann mit einem Hockeyspiel von Katie, von dem mich Florian abholte und dabei vor einem gefährlich ausschauenden Vogel rettete!
Wir hatten uns einen Besuch beim Friseur auf dem Schirm geschrieben. Salon Express in Subiaco war ziemlich einfach zu finden, preislich ganz akzeptable, allerdings nicht besonders angenehm, da mir die Friseuse beim Waschen der Haare mit ihren Nägeln die Haut vom Kopf kratzen wollte.
Dem 19 Dollar Zuschlag fürs Föhnen bin ich glücklicherweise entgangen, als ich vor dem Schnitt nach dem Preis gefragt habe. Unverschämtheit!!
Mit dem Endergebnis bin ich eigentlich ziemlich zufrieden und auch bei Florian, der ziemlich fix fertig war, sieht es eigentlich akzeptabel aus. Das Ergebnis könnt ihr euch unten in den Bildern ansehen ;)
Jetzt kommen wir zu Ash und ich muss euch enttäuschen, denn der wird wohl nicht mehr in diesem Blog auftauchen. Beim Hundespaziergang habe ich ihn nicht mehr getroffen, doch da mir alle so wunderbar zuredeten, ich solle Chancen nutzen etc pp und Lauren mir erklärte, wie mutig ich doch sei, habe ich mich entschieden ihn vor einem seiner Kurse anzutreffen! Damit sind Florian und ich Samstag schon nach Bayswater gefahren. Vor Nervosität war mir ganz übel, doch die verflog schnell, als ich mich vor geschlossenen Türen fand. Ausgefallener Kurs.
Sonntag sind wir noch einmal hingefahren, waren leider erst nach Kursbeginn da, sodass ich erneut vor verschlossenen Türen stand. Schnell einen Zettel geschrieben mit ein paar netten Sätzen und meiner Nummer und durch den Spalt der Türen geschoben. Mit dick und fett "Ash" drauf geschrieben und nach innen in den Raum ragend, kann er ihn unmöglich beim Aufschließen der Tür übersehen haben. Da keine Nachricht von ihm kam, gehe ich davon aus, dass ich ihn nicht mehr antreffen werde. So ist das Leben, nur schade, weil er eigentlich nett war.
Viel spannender waren unsere Trips in den Bush, die auf beide Besuche folgten.
Unsicher was wir tun sollten, fanden wir am Samstag auf einer Karte den John Forrest National Park und wollten dorthin (denn ich sollte endlich mal ein freies Wochenende haben.) Unterwegs entdeckte ich ein Schild, dass nach Kalamunda zeigte und erinnerte mich daran, dass James Klasse erst vor ein paar Tagen eine Exkursion dahin unternommen hatte und schwuppdiwupps haben wir den Kurs geändert.
Dort angekommen hatten wir keine Ahnung, was an dem Städtchen besonders sein soll, aber wozu hat man schon den Lonely Planet über Westaustralien? (Danke dafür Mama, denn er ist ziemlich nützlich.)
Bla bla bla "landschaftlich schöne Straße nach Manduring mit vielen Kangurusichtungen" bla bla bla.
Kängurusichtungen? Keine zwei Sekunden gezögert und die Mundaring Weir Rd war das nächste Ziel unserer spontanen Tour.
Kaum das wir uns versahen, befanden wir uns in der Darling Range in den Perth Hills. Im Bush. Dort, wo eigentlich der für Sonntag vorgesehene Tagestrip gehen sollte. Plötzlich waren wir in Australien. Von der geteerten Hauptstraße gehen viele befahrbare Straßen ab. Straßen aus roter, australischer Erde. Ob Stan diesen ganz gewachsen ist wissen wir nicht. Jedenfalls hat es ordentlich gerumpelt, als wir die grüne Landschaft in uns aufnahmen, irgendwann drehten und eine andere Straße entlang fuhren.
Auch haben wir gar nicht bemerkt, dass wir von der Mundaring Weir Rd abgekommen waren und am Nationalpark nördlich von Kalamunda wieder ausgekommen waren. Viel Herumfahrerei, ein hässlicher Damm, schöne Landschaft und keine Kängurus.
Sonntags hielten wir, trotz der zufälligen Entdeckung der Natur vor der Haustür, an dem Plan fest, von Mundaring nach Kalamunda zu wandern, wie Brett vorgeschlagen hatte. Da kam dann auch endlich mein Rucksack zum Einsatz, den ich bisher nicht wirklich brauchte. Als Wegproviant habe ich uns Wraps gebastelt, während es Florians Job war, die Kühlakkus kalt zu bekommen. Eigentlich. Denn am Ende hatte er vergessen sie in den Gefrierschrank zu stecken und wir mussten auf einen kleinen runden Akku zurückgreifen, den Kirstie mir gab. :P
Nach der zweiten gescheiterten Ash Mission suchte Florian uns einen Track im John Forrest Nationalpark raus, den wir ablehnten, sobald wir bemerkten, dass man dafür Eintritt zahlen mussten. Auch in Mundaring fanden wir den Track nicht, der nach Kalamunda führen sollte und so fuhren wir einfach die Mundaring Weir Rd hinunter. Den Teil oberhalb des Weirs (Damms) hatten wir ja noch nicht gesehen, allerdings stellte sie sich als weniger spannend heraus. An einem Deadend einer Straße, packten wir die Picknickdecke aus und aßen unseren ersten Wrap auf der roten Erde.
Gestern habe ich außerdem auf die richtige Toilette am Damm bestanden, anstatt mich in den Bush zu hocken, allerdings weiß ich noch nicht, was ich nächstes Mal tun werde, denn in dieser Toilette bin ich mehr Tierzeug begegnet, als in der Natur. Gruselig.
Irgendwann sind wir dann auch endlich auf einen Parkplatz abgebogen. (Ich fahre nämlich nicht so schnell, dass man Aussteigemöglichkeiten erst erkennt, wenn man vorbei gefahren ist.)
Von dort stammen auch die Bilder unten. Es war nicht weit vom Damm entfernt und die Aussicht dadurch auch leider nicht allzu schön, vom Golden View Aussichtspunkt aus. Zum Glück haben wir aber den großen Felsen abseits der vorgesehenen Wege entdeckt und da den zweiten Wrap gegessen und Coles' ekelhaften 1 Dollar Zitronenkuchen, von dem ich nicht mehr als einen Bissen und Florian nicht mehr als eine Scheibe essen wollten.
Es sind übrigens auch normale, schöne Fotos entstanden, aber so viele eigenartige, dass ich es mir nicht nehmen lassen konnte, diese hoch zu laden. Unten übrigens auch das obligatorische Essensbild, nur für dich Opa ;)
Nach der kleinen Wanderung gab es weitere Fahrerei irgendwelche wahllosen kleinen Straßen entlang, bis wir einen riesigen Bogen gefahren waren und beinahe erneut am Damm auskamen. Gelohnt hat es sich trotzdem.
Morgens hatte ich noch mit Bryce geskyped, der mir den Auftrag gab, ein Känguru zu finden. Daran glaubte ich kaum mehr, bis Florian auf einmal sein Florianisches Geräusch der Aufregung ausstieß und bremste. Mein Kopf flog hoch und ich quiekte und schrie vor Aufregung, als ich das Känguru von der Straße hüpfen sah und dann das etwas kleinere gleich dahinter! Für ein Foto waren sie viel zu schnell, aber ich habe mich riesig gefreut! Beim Straßeüberqueren schaue ich automatisch nach rechts, ich war im Bush und habe Kängurus gesehen. Ich glaube, ich bin wirklich in Australien angekommen.
Hoffentlich finde ich bald eine vernünftige Karte, damit ich lotsen kann und mich nicht von der schrecklichen englischen Aussprache unseres iPad Navis nerven lassen muss.
Die Fotos sind vermutlich viel aufregender, als die Erzählung! Ich muss jedoch zugeben, dass ich nach einem Tag voller Putzen gerade kaum Motivation für eine schönere Schilderung finde :P
Alles liebe,
Flipper








Hallo , Mäuschen ,
AntwortenLöschenwir lesen immer mit großem Interesse Deinen Blog und den von Florian . Nur bitte immer genügend zum Essen und besonders zum Trinken dabei haben , wenn ihr Euch in unbekannte Gefilde begebt .
Hier ist alles OK . Im Moment sind wir voll Beschäftigt mit unserem Zwetschenbaum , Zwetschen-Marmelade , Zwetschenkuchen , Zwetschen-Kompott und Zwetschen in die Gefriertruhe , die auch inzwischen bis an den Rand voll ist . Na ja , es reicht für , ich denke , einige Jahre.
Bis zum nächsten Blog . Grüße an Florian .
Küsschen , Oma und Opa
Hallo , Mäuschen ,
AntwortenLöschenwir lesen immer mit großem Interesse Deinen Blog und den von Florian . Nur bitte immer genügend zum Essen und besonders zum Trinken dabei haben , wenn ihr Euch in unbekannte Gefilde begebt .
Hier ist alles OK . Im Moment sind wir voll Beschäftigt mit unserem Zwetschenbaum , Zwetschen-Marmelade , Zwetschenkuchen , Zwetschen-Kompott und Zwetschen in die Gefriertruhe , die auch inzwischen bis an den Rand voll ist . Na ja , es reicht für , ich denke , einige Jahre.
Bis zum nächsten Blog . Grüße an Florian .
Küsschen , Oma und Opa
Toll, dass ihr die Beuteltiere so hautnah sehen konntet. (Noch näher wäre glaube ich die Distanz Motorhaube - Insassen.) Ich denke aber, es werden noch viele folgen, also fahrt langsam in solchen Gegenden. Die Idee mit der Karte finde ich gut, weil Brett euch dann auf der Karte die scenic road mit den potenziellen Beuteltieren oder auch anderen creatures (wie dem furchterregenden Flattermann) zeigen kann. Navis führen manchmal ein seltsames Eigenleben.
AntwortenLöschenEs ist auch gut, dass ihr neben äußerst arbeitsamen Tagen auch Relaxtage habt ;-)
Ich wünsche euch noch viele weitere solcher Erlebnisse.
Ich will auch ein Känguru sehen!!!!
AntwortenLöschenSchade das mit Ash, aber vielleicht meldet er sich ja noch. Allerdings finde ich, dass du dir die Haare lieber wieder etwas wachsen lassen solltest. Ich finde dich mit langen Haaren noch schöner! Wenn ihr noch mal ein Roo seht, musst du auf jeden Fall schnell deine Kamera zücken und wie bei Pokémon Snap in Windeseile ein Foto nehmen damit Prof. Eich zufrieden ist!
War schön heute mit dir zu Skypen und deine Familie(+Hund) scheint echt nett zu sein. Ich werde mir vermutlich ein Head Set und eine Webcam anschaffen damit das mit dem skypen noch besser funktioniert.
Liebe Grüße,
Tim :)
Yo Welcome to Australia!:-) Waren das die Red Kangoroos?
AntwortenLöschenJedenfalls wird es immer besser..Ich hab in der kurzen Zeit dort also im Osten und Süden einige gesehen..Sogar einen Bergkängoroo in den Flinders rangers!
Fahrt im Morgengrauen und bei der Abenddämmerung vorsichtig, den in diese Zeit kommen klein und grosse Hüpfer, besonders viele Brush tailed possums raus,,,Manonkel